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Das kleine Schwulen-Lexikon


Falls ihr mal schwule Begriffe gehört habt und nicht wisst was diese bedeuten, dann könnt Ihr hier ab sofort zu den gebräuchlichsten Begriffen eine kurze Erklärung finden.

 

Sowohl die Begriffe als auch die dazugehörigen Erklärungen stammen nicht von mir, sondern sind größtenteils im Internet zusammengetragen. Wenn Ihr zusätzliche Begriffe kennt, dann würde ich mich freuen, wenn ihr mir diese mit einer kurzen Erklärung zusenden würdet.

 

AKTIV/PASSIV:
Das meistgebrauchte Wortpaar, um die schwulen Bettgewohnheiten zu beschreiben. Aber auch der, der am häufigsten zu Missverständnissen führt. Ursprünglich bedeutete "Aktiv": ich bumse, und "Passiv": ich will gebumst werden. Viele stehen auf beides, sind (neu)gierig genug, die Rollen zu wechseln. Das hat aber nichts mit devot/dominant zu tun.

ANALSEX:
Schwul sein und Arschfick wird häufig gleichgesetzt. Doch Untersuchungen zeigen, dass Analverkehr nur von rund 50% der schwulen regelmäßig innerhalb ihres Sexlebens praktiziert wird. Aber auch Heteros lieben das Spiel - nur wer redet schon darüber? Trotzdem: Um miteinander zu verschmelzen, gibt`s nichts Aufregenderes.

ANDROGYN:
Den Wunsch, männliche und weibliche Wesenszüge oder Körpermerkmale zu verbinden, hegen viele. Manche Schwule erscheinen durch ihr feminines Aussehen als (gelungene) Mischung aus Mann und Frau. Die Faszination besteht darin, in den geschlechtlichen Gegensätzen eine Einheit bilden zu wollen.

AUTOEROTIK:
Die Lust, die sich auf den eigenen Körper richtet. Selbstbefriedigung ist nicht immer eine Notlösung. Sie kann durch Bäder, mit Spiegeln oder an ungewöhnlichen Orten lustvoll und phantasiereich gestaltet werden.

BONDAGE:
Die eigentliche Übersetzung ist "Hörigkeit" oder "Knechtschaft". Der Begriff umschreibt  Fesselspiele aller Art.

BOY-HOUSE:
Das moderne Puff für schwule Freier. Rund 40 Boy-Houses und Gesellschafterteams gibt es in Deutschland. Die Erzählungen über die Besuche in einem Boy-House gehen sehr weit auseinander. Den besten Spruch dazu bekam ich von einem Freund aus Berlin zu hören: "Oft sind sie ohne Feuer, die Edelstricher, aber teuer!" Ein Zwei-Stunden Besuch kostet (ohne Sonderwünsche) ca. 200 bis 350 Mark.

BUTT PLUG:
Der Popostöpsel, der fingerdick als Dauerbegleiter oder mit zehn Zentimeter Durchmesser als Superkegel für Spezialeinsätze auf Einfahrt wartet.

CALLBOY:
Die Edelbezeichnung des schwulen Liebesdieners, am Bahnhof oder in Kneipen noch Stricher genannt. Meist verfügen diese gehobenen Mietjungs über ein Appartement oder gar Sexstudio, wo nahezu ohne Ruhetag gekniffen, gefickt aber nie geküsst wird.

CHAPS:
Als schritt- und gesäßfreie Hose aus Leder oder Gummi. Das auffälligste Kennzeichen eines echten Ledermannes. Leider passt nicht immer die Figur dazu.

CHRISTOPHER STREET DAY (CSD):
Der schwule Nationalfeiertag, begangen mit Paraden und Demos im Juni/Juli jeden Jahres. Erinnert wird damit an den Aufstand von Schwulen und Lesben 1969 in New York. Damals wehrten sich Schwule und Lesben in und um die Szenebar "Stonewall" zum ersten mal offen und tagelang gegen  Polizeirazzien und führten mit ihrem Protest gegen die Obrigkeit das Ende der Polizeiwillkür gegen Schwule und Lesben herbei.

CLOSET CASE:
Die deutsche Bezeichnung ist "Schrankschwuler". Ein Schwuler, der sich mit seinen Wünschen und Problemen in den eigenen vier Wänden versteckt und ein Horror davor hat entdeckt zu werden.

COCKRING:
Metallring, Gummiring, ledernes Schwanzband oder handpolierter Sackspanner, der für ständige Ausbeulung sorgt.

COMING OUT:
Für die mutigen Schwulen der eigentliche Geburtstag. Nach oft langen Überwindungsängsten zwischen Eltern, Verwandten sowie schulischer oder beruflicher Umwelt, hat man die Gewissheit, sich nicht mehr ducken zu wollen. Das Herauskommen aus seinem Versteck, aus seinem Schrank, beweißt auch, dass man sich als schwul akzeptiert. Man begreift sich nicht mehr als ein bemitleidenswertes Missgeschick der Natur, sondern hat genügend Selbstbewusstsein, auch vor anderen nicht mehr lügen oder leugnen zu müssen. Feststeht: Je früher dieses Selbstbekenntnis erfolgt, je weniger Probleme wird man sich mit seinem Schwulsein aufladen - weil man weniger angreifbar ist.

CRUISING:
Das wolfstolle Herumstreunen in Parks, auf Rastplätzen und Klappen,  um den schnellen Sexpartner zu finden. Aber aufpassen, wer da mitstreunt.

DARKROOM:
Früher das Cockpit jeder guten Lederbar. Das Brunftrevier, indem man sich Kerle ungestört und anonym an Rammböcken, Gitterstäben und auf kahlen Fußböden ineinander verknäulen können. Die Zahl der Dunkelräume in Deutschlands Ledertempeln nimmt wieder zu.

DIE-INS:
Sogenannte "Sterbe-Demos" bei denen Act-UP-Aktivisten auf mangelndes politisches Interesse für Aids-Kranke aufmerksam machen. 

DIRTYSEX:
Die Lustbefriedigung mit körpereigenen Exkrementen (Kot), allein, zu zweit oder in der Orgientruppe. Entgegen der Meinung vieler, gehört Pisse nicht in diese Kategorie. 

ESCORT-SERVICE:
Bestellt werden nicht Leibwächter oder Tennispartner, sondern junge Männer die einen auf Reisen, in Restaurants oder Theater begleiten, um dann doch gemeinsam im Hotelbett zu landen. Der gekaufte Fick mit Flirtsituation.

FETISCHISMUS:
Das gar nicht mehr so exzentrische Sexualverhalten, sich über Kleidung, Materialien oder Körperteile sexuell aufzustacheln. Die schwulen Fetische sind vor allem Lack, Leder, Gummi, sowie Chiffon, Tüll und Makeup, aber auch Shorts, Socken und Turnschuhe.

FIST-FUCKING (FF):
Das vollständige Eindringen der Faust in den Arsch des Partners, bis weit hinauf in den Darm. Die wohl verantwortungsvollste, aber auch risikoreichste schwule Sexvariante. 

FUMMEL:
Das Primadonnenspiel, das nicht nur zum Tuntenball inszeniert wird. Man wirft sich in Pumps, Strass und Schale, um als Ersatz-Garbo seine androgynen Leidenschaften auszuleben. Hinter Roben und Perücken wächst oft das Selbstbewusstsein, das in Jeans oder Nadelstreifen zu verkümmern droht. Daher: Fummel als Coming-out-Hilfe nicht unterschätzen! 

GAY:
Was ursprünglich im englischen Wortschatz "lustig, fröhlich, bunt,  farbenprächtig" hieß, hat sich nahezu in allen westlichen Ländern als von den  Schwulen selbstgewollte positive Bezeichnung für "schwul" durchgesetzt.

GAY-BASHER:
Jene politischen Rassisten, die Schwule in Parks oder vor Lokalen niederschlagen. Bei uns nennt man sie "Schwulen-Ticker" oder "Schwulen-Klatscher". Auch in Deutschland fallen ihnen jährlich mehr als 500 Schwule zum Opfer. Die Dunkelziffer liegt um vieles höher.

GAY-COMMUNITY:
Die Schwulen-Gemeinschaft, in vielen Großstädten der USA bereits Realität, ist hierzulande fast überall Wunschdenken. Ziel ist es, alle Alters- und Interessengruppen zu starken Bündnissen zusammenzuschließen, um gemeinsam nach außen auftreten zu können. Fragt sich nur wofür?

GLEITMITTEL:
Die Schmiere, die benötigt wird, um beim Bumsen den glitschigen Spaß zu haben. Wichtig: Nur wasserlösliche Gleitmittel verwenden, da sie nicht wie Fette, Öle, Niveacreme oder Vaseline die Kondome angreifen.

GOLDEN SHOWER:
Die Vorliebe für Pissspiele aller Art. Eine geile Sache. Und wer es nie ausprobiert hat, sollte das abfällige lästern sein lassen. Mit Dirty-Sex haben Pisspiele nichts zu tun.

GUMMI:
Die griffige, allseits verständliche Bezeichnung für Präservativ oder Kondom.

HANKY-TÜCHER:
Die bunten Einstecktücher in den Gesäßtaschen zeigen die Sexwünsche an. Die Bedeutung der einzelnen Farben, kannst Du aus der Hauptübersicht "Hanky-Codes" einsehen. Siehe auch: Hanky-Codes

HARNESS:
Das Geschirr mit Nieten und Ringen, dass sich der Ledermann um den nackten Oberkörper oder auch Intimbereich schnallt.

HEAT:
Das Spiel mit heißem Kerzenwachs, dass von Brustwarzen bis Hoden Hitzewellen auslösen soll.

JERK-OFF-PARTY:
Die sichere Wichsfete, meist in Saunen oder Darkrooms veranstaltet. Alle Teilnehmer müssen nackt sein. Blasen, Arschlecken und Bumsen (auch mit Kondom) sind verboten. Eine Party dauert in der Regel 4 Stunden. (Wem's Spaß macht) 

JOCKS:
In Amerika ursprünglich eine Unterhose mit offenem Arsch, die hauptsächlich beim Sport unter der eigentlichen Sporthose wegen der besseren Beinfreiheit getragen wird. Weil sie so sexy Aussehen von den Schwulen als Erotik- Underwear übernommen. Aus Baumwolle oder Leder.

KLAPPE:
Die Park- oder Bahnhofstoilette, auf der sich Schwule zur schnellen Erlösung treffen, anmachen, abrütteln!

LEDERKERL:
Der Schnauzer-Schwule, der seine erträumte oder echte Männlichkeit mit antörnendem Beiwerk herausputzt. Zum Ledermann de Luxe gehören: Mütze, Halsband, Arm- und Handmanschette, Jacke, Stiefel und Chaps. Ferner wird gerne mit Gurten, Ketten und Piercing-Stickern geklimpert; die Juwelen jeder Leder-Braut 

MASTER:
Der aktive, befehlende und dominierende Mann im S/M-Verhältnis. Er ist in die Rolle des Sadisten geschlüpft, um im Konsens mit seinem "Sklaven" das Strafbedürfnis seines Opfers zu befriedigen - und seine Herrschlust.

MSC:
Was Ende der 60er Jahre unter dem Begriff "Motor, Sport und Kontakte" europaweit gegründet wurde, hat sich längst zum Sammelbecken für alle schwulen Leder-, Motorrad- und S/M-Freunde entwickelt. Fast 100 Clubs gibt es in Europa. Davon ein Drittel in Deutschland. Verschworen und familiär geht es bei den Stammtischen, Grillfeten, Pfingsttreffen oder Oktoberfesten zu. 

NARZISSMUS:
In der griechischen Mythologie war Narziss ein schöner Jäger, der die Liebe der Nymphe Echo verschmähte und dafür bestraft wurde. Er musste sich in sein eigenes Spiegelbild verlieben und wurde ausschließlich unter Qualen in die Narzissenblume verwandelt. Heute versteht man unter Narzissmus übertriebene Eitelkeit. Einige Psychologen sprechen von der Tendenz zur Selbstliebe, die bis zur sexuellen Selbsthuldigung reichen kann 

NOBELSTRICHER:
Ein Typ, der sich nicht für Sex, sondern Gefühle bezahlen lässt. Anders als ein Callboy oder Stricher geht er mit seinen Gönnern eine (feste) Beziehung ein. Der Begriff Nobelstricher gilt als Schimpfwort. 

ONE-NIGHT-STAND:
Sexbeziehungen, die in der Regel nur eine Nacht dauern. Kursbuch: Anmachen, abschleppen, abspritzen. Vor, spätestens nach dem Frühstück heißt es "Tschüß". Obwohl immer gescholten, lassen die Nachtfalken davon nicht los. Ein Grund ist der 
Reiz, innerhalb einer Nacht all das an Spannung zu erleben, was sonst mehrere Wochen in Anspruch nimmt. Und, kein Gefühlsstress.

ORALSEX:
Das Blasen in allen Stellungen und Lagen gehört zu den augefeiltesten Techniken schwuler Sexualität. Für viele die Lieblingsnummer "69"- wenn einer den Schwanz des anderen in den Mund nimmt und liebkost.

OUTING:
Was als Notwehr gedacht, prominente Schwule, die sich öffentlich antischwul benehmen oder äußern, in ihrer Verlogenheit bloßzustellen. Statt Politiker traf es aber immer öfter Pop-, Film- und TV-Stars. Outing ist heute, nachdem die Massenmedien mitschwimmen, mehr ein Unterhaltungswert

PÄDERASTIE:
Die ausgelebte Knabenliebe. Ob es dabei immer zum Analverkehr kommt, wie Päderastie im Lexikon definiert wird, ist sehr fraglich 

PÄDOPHILIE:
Die sexuelle Anziehungskraft von Kindern und Jugendlichen auf Erwachsene, nicht nur des eigenen Geschlechts. Die soziale Problematik besteht in der Strafbarkeit von sexuellen Handlungen mit Minderjährigen. In Deutschland gilt die Schutzaltersgrenze von 16 Jahren. 

PIERCING:
Die Lust, heiliger Sebastian zu spielen und sich Brustwarzen, Sack oder Schwanz durchbohren zu lassen; die schmucke Geilheit. 

POPPERS:
Die schwule Fick-Droge bestehend aus Isobutylnitrit oder Amylnitrit. Durch die Nase eingeatmet, bewirkt sie, dass (auch) der Schließmuskel dehnbarer wird und das Eindringen weniger schmerzt. Entgegen aller dummen Gerüchte sind bis heute keine Nebenwirkungen, die sich negativ auf Augen, Leber oder das Immunsystem auswirken bekannt.

POSITIV:
Jemand, der mit dem HI-Virus (HIV) infiziert ist.

QUICKY:
Die Schnell-Schuss-Nummer zwischen Aktendeckeln, Klappwänden oder Parkbüschen. Auch Instant-Sex genannt, weil er oft in der Mittagspause praktiziert wird. 

RIMMING:
Arschlecken nach allen Regeln der Zungenkunst.

ROSA TELEFON:
Der heiße Draht für Kummer, Zoff und Seelenstrips. Hier bekommt jeder Rat und Auskunft. Die richtige Rufnummer findet sich in den Gayführern und in den Lokalblättern. Über die Qualität der Beratung kann man sich streiten.

RUBBER:
Der Lebensretter, der bei keiner Nummer fehlen darf. (siehe auch Gummi)

SAFERSEX:
Der gegenseitige Schutz vor Aids muss bei allen Sexualpraktiken an erster Stelle stehen. Nicht wie oft, mit wem und wo man Sex hat ist wichtig, sondern, dass man sich schützt. Die Grundregeln: Beim Ficken stets ein Kondom verwenden; beim blasen nie im Mund des Partners abspritzen; bei allen S/M-Spielehn, und Intimrasuren darauf achten, dass Sperma und Blut nicht in (oft unsichtbare) Risswunden geraten. Fisten nur mit Handschuhen. Dildos und andere Toys nie bei verschiedenen Partnern verwenden ohne sie davor zu desinfizieren.

SCAT-PLAYS:
Sexspiele mit Kot. Nicht nur Geschmackssache, sondern auch ein Bakterien- Roulette.

SHAVING:
Intimrasuren, oft Teil eines schaum-nassen Vorspiels. Die Rasenmäher um Schwanz, Sack und Arsch kommen immer mehr in Mode.

SLAVE:
Der passive, sich unterwerfende Mann im S/M-Verhältnis. Er ist freiwillig in die Rolle des Masochisten geschlüpft. Im Erdulden von Schmerz und Zurücksetzung findet er Erregung und Befriedigung. 

SLING:
Das Herzstück eines jeden S/M Studios. Was wörtlich übersetzt "Tragriemen, Schlinge" bedeutet, ist eine Art Schaukel, die mit Ketten an Decke und Wand befestigt ist. Im Sling befindet sich eine Ledermatte, auf der der passive Kerl Platz nimmt. An Arm- und Fußhaltern festgeschnallt, ist er seinem "Master" ausgeliefert.

S/M:
Unter Sadomasochismus, 1907 in die Psychologie eingeführt, versteht man das freiwillige Rollenspiel zum Austesten und zur Befriedigung der Schmerzlust. Wichtig ist der Spielcharakter mit abgesprochenen Spielregeln.

SPANKING:
Hiebe auf Jeans, Lederhose, Slip oder den blanken Hintern. Geschlagen werden darf man mit allen klassischen Züchtigungswerkzeugen. Das fängt bei der Hand an und endet bei der Peitsche. Viele Rohrstock-Fans sind in sogenannten "FlagClubs" zusammengeschlossen.

SPARTACUS:
Der schwule Reiseführer, der weltweit Bars, Saunen und Strände nennt (so er sie kennt), wo man sich austoben kann.

SUB:
Der Kurzbegriff für Schwulentreffs. Was einmal mit Subkultur umschrieben wurde, ist längst über Kneipen, Saunen und Läden hinausgewachsen. Es ist eine Öffnung zu beobachten.

TATTOO:
Die Kunst am Körper, vor allem an intimen Regionen, wird immer beliebter. Tätowierungen aber nur vom Fachmann ausführen lassen!

TITWORK:
Brustwarzen-Geilheit, praktiziert mit Klammern, Gewichten und Ketten. Bei Saldomaso-Einsteigern häufig das Experimentierfeld für Schmerzlust.

TOYS:
Das Spielzeug für jede sexuelle Neigung. Ob Dildos, Analstöpsel, Vibratoren, Leder- und Gummiartikel; die Sexshops quellen über.

TRANSE:
Ein Mensch, der sich fühlt, als hätte er das falsche Geschlecht und meist den Wunsch nach einem Wechsel verspürt. Die meisten betroffenen Männer schrecken jedoch vor einer Operation zurück. Sie schlucken Östrogene, damit die Brust wächst, lassen sich entharren und kleiden sich zumindest in ihrer Freizeit wie Frauen.

TRAVESTIE:
Die Lust am Verkleiden für Showauftritte oder Fummelbälle. Das ganze wird nicht als Zwang, sondern als Vergnügen verstanden; als Imitation oder Parodie.

TUNTE:
Das Wort Tunte galt lange ein Schimpfwort, ist aber mittlerweile in der Gayszene selbst zu einem gängigen Begriff für die Männer geworden, die sich gerne modisch herausputzen, Kosmetika lieben und damit kokettieren, dass sie sexuell erobert werden möchten. "Tuke" und "Trine" hingegen haben noch immer den Hauch der Verachtung.

 

 

 

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